Wolken bilden sich, wenn Wasserdampf zu winzigen Tröpfchen kondensiert (das heißt: aus gasförmigem Wasser werden wieder flüssige und damit sichtbare Tröpfchen). Die höchsten Wolken bestehen normalerweise aus feinen Eiskristallen, niedrigere Wolken meist aus Wassertröpfchen.
Nochmal genauer:
Wasser bewegt sich in einem ständigen Kreislauf.
Wenn die Sonne die Erde erwärmt, verdunsten Unmengen an Wasser aus Flüssen, Seen, Pflanzen und Böden auf. Die einzelnen Wassermoleküle sind in der Luft gelöst, sie sind also ähnlich wie Zucker in Wasser, unsichtbar.
Die feuchte Luft steigt wie ein Heißluftballon nach oben, weil sie wärmer als die umgebende Luft ist. Auf dem Weg in den Himmel nimmt die Temperatur immer weiter ab, bis in einer ganz bestimmten Höhe (wenn die so genannte Taupunkttemperatur erreicht ist), sich der Wasserdampf wieder zu sichtbaren Wolkentröpfchen umwandelt (oder kondensiert): Eine Wolke ist entstanden. Für diese Umwandlung sind kleine Luftunreinheiten (so genannten Kondensationskeime) notwendig. Aus den Wolken fallen die Tröpfchen wieder als Regen, Nieselregen, Hagel, Graupeln oder Schnee nieder.
Schon gewusst ?
Etwa 1 Million dieser Wolkentröpfchen von maximal 0.1 Millimenter Größe bilden rechnerisch einen Regentropfen.
Wolken werden je nach ihrer Größe und ihrer Höhe über dem Boden eingestuft.
Liegt die Temperatur der Wolke unter -12° C, spricht man von einer Mischwolke, da in ihr sowohl gefrorene als auch flüssige Wasserteilchen vorkommen. Liegt die Temperatur unter -35° C, ist es eine Eiswolke. Sehr hohe Wolken (Cirren auf 8000m Höhe) sind Eiswolken.
Nebel ist eine Wolke, die sich nahe am Boden bildet.
Wenn man die Sekunden zwischen Blitz und Donner zählt und durch 3 teilt, kann man ungefähr berechnen wie weit ein Gewitter vom eigenen Standort entfernt ist.